BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisieren die geplante Änderung der Sortimentsbeschränkung der Potsdamer Bahnhofspassagen als verfrüht. Der Fraktionsvorsitzende Nils Naber sagt:
„Die Entscheidung kommt zur Unzeit. Die Entwicklung der Mitte um den neuen Landtag hätte abgewartet werden müssen. Selbstverständlich sollen die Bahnhofspassagen über kurz oder lang zur Innenstadt gehören. Dort entstehen in den Jahren Hunderte neuer Wohnungen. Aber noch klafft zwischen Innenstadt und Bahnhof eine Baugrube. Der Anschluss ist schlichtweg noch nicht hergestellt."
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sehen die Chance auf einen tatsächlichen Neuanfang beim Treffpunkt Freizeit mit großen Fragezeichen behaftet.
„Der Zuschlag für einen Trägerverbund zeigt, dass man auf Kritiker eingegangen ist. Der neue Treffpunkt Freizeit muss ein Projekthaus für Ideen werden. Wir würden uns freuen, wenn das jetzt gelingt", so das bündnisgrüne Mitglied im Jugendhilfeausschuss Frank Otto. Es blieben aber Zweifel, ob der erneute Rettungsversuch für den Treffpunkt Freizeit ein Erfolg wird. Bestehende Nutzungen würden beibehalten. So bliebe der Raum für neue Angebote überschaubar. Man könne auch von „neuem Wein in alten Schläuchen" sprechen.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sehen ihr Eintreten für eine Erweiterung der Fußgängerzone in der Potsdamer Innenstadt durch die von der FDP veröffentlichten Umfrageergebnisse bestätigt.
Interview auf PotsdamFernsehen
Anlässlich der Oberbürgermeisterinwahl am 19. September in Potsdam stand die bündnisgrüne Kandidatin Marie Luise von Halem im Interview bei Wolf-Dieter Hermann von PotsdamFernsehen und erläuterte ihre Ziele für "Mehr Grün in Potsdam" www.potsdamfernsehen.de...
Die bündnisgrüne Oberbürgermeisterkandidatin Marie Luise von Halem kritisiert die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung zur Ausschreibung der Uferflächen am Griebnitzsee als beispiellosen Vorgang.
„Es kann nicht sein, dass die Stadt Potsdam vom Bund zur Haushaltssanierung herangezogen werden soll. Koalitionspolitiker von CDU und FDP berufen sich auf die Bundeshaushaltsordnung, obwohl in der Frage der Seenverkäufe auch andere Verfahren möglich sind. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen."
100-Punkte-Programm für Klimaschutz zügig umsetzen
Die bündnisgrüne Oberbürgermeisterkandidatin MARIE LUISE VON HALEM hat die bekannt gewordenen Maßnahmen des 100-Punkte-Programms für mehr Klimaschutz in Potsdam als wichtige Schritte zu einer klimagerechten Stadt gewertet. Sie forderte eine Umsetzung zügig in Angriff zu nehmen.
„Die Vorschläge der Expertinnen und Experten decken sich mit langjährigen Forderungen der Potsdamer Bündnisgrünen. Klimaschutz ist die wichtigste Herausforderung des nächsten Jahrzehnts und muss in Potsdam neben Wissenschaft, Film und Schlössern zur Marke werden. Das Ziel muss sein: 100 Prozent erneuerbare Energien für Potsdam."













