zum inhalt
24.10.2008

Hala Kindelberger als Vorsitzende des Ausländerbeirates wiedergewählt

Die bündnisgrüne Kommunalwahlkandidatin HALA KINDELBERGER ist als Vorsitzende des Potsdamer Ausländerbeirates wiedergewählt worden. Die Diplomsoziologin stammt aus Ägypten und lebt seit 13 Jahren in Deutschland.

"Wir freuen uns, dass eine bündnisgrüne Politikerin an der Spitze eines Gremiums für die Rechte ausländischer MitbürgerInnen und Integration in Potsdam wiedergewählt wurde. Das ist eine Bestätigung ihrer und unserer kompetenten Arbeit auf diesem Politikfeld. Herzlichen Glückwunsch, Hala!" sagt NILS NABER, Sprecher des Kreisverbandes. [mehr]

21.10.2008

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam rufen zum Unterschreiben von Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue auf“

Die Kreisvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam EVA BENIRSCHKE und NILS NABER, rufen die Bürgerinnen und Bürger von Potsdam auf, sich im Bürgerservice in der Stadtverwaltung für das Volksbegehrens „Keine neuen Tagebaue - für eine zukunftsfähige Energiepolitik“ einzutragen. Benirschke und Naber selbst werden am DONNERSTAG, DEN 23. OKTOBER UM 15 UHR ihre Unterschrift dort abgeben und danach für weitere Unterschriften werben.

Das Volksbegehren spricht sich für eine zukunftsfähige Energiepolitik aus, die ohne den Aufschluss neuer Braunkohletagebaue auskommt. Die Braunkohlenutzung ist die klimaschädlichste Form der Energiegewinnung. Zudem müssten für den Aufschluss neuer Tagebaue die vier Lausitzer Orte Proschim, Atterwasch, Kerkwitz, Grabko und Teile von Welzow abgebaggert und mehr als 2000 Menschen in Brandenburg umgesiedelt werden. Alternativen sind machbar, zum Beispiel konsequentes Energiesparen, der Ausbau der Erneuerbaren Energien und mehr Kraft-Wärme-Kopplung.

Für das Volksbegehren müssen sich in der Zeit vom 10.Oktober 2008 bis zum 9.Februar 2009 80.000 wahlberechtigte Brandenburger auf den Einwohnermeldeämtern eintragen.

Im Potsdam befindet sich das

Meldeamt im Bürgerservice der Stadtverwaltung

Friedrich-Ebert-Str. 79/81, 14469 Potsdam

Öffnungszeiten: Mo 10-18 Uhr Di-Do 8-18 Uhr Fr 8-14 Uhr Sa 8-12 Uhr

Bitte Reisepass oder Personalausweis mitbringen!

Weitere Informationen beim Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue“ oder unter www.keine-neuen-tagebaue.de [mehr]

17.10.2008

Zu wenige ErzieherInnen in Potsdams Kitas

Das war das Ergebnis einer Podiumsdiskussion, zu der der Kreisverband Potsdam von Bündnis 90/die Grünen eingeladen hatte.

Derzeit wird noch nicht einmal der schlechte Personalschlüssel von einer Erzieherin für 7 Kinder in den Kitas einiger privater Trägern eingehalten. In der Praxis betreut einE ErzieherIn 7,8 Wickelkinder. Ein unhaltbarer Zustand. Damit verstoßen die privaten Träger gegen das geltende Kitagesetz.

Ca. 50 engagierte Eltern, ErzieherInnen und KitaleiterInnen diskutierten mit Martina Kettner, die Leiterin des evangelischen Comenius Kindergartens, Sabine Noltin (Vertreterin der Aktion "Für einen Guten Start der Kleinsten"), sowie Detlef Diskowski vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, und Frank Wernick-Otto, dem Vertreter der Bündnisgrünen im Jugendhilfeausschuss der Stadt.


Dass sich hier etwas ändern muss, ist allen Beteiligten klar sagte Eva Benirschke. Gute Kitas sind auch ein Standortvorteil . Für Bündnis90/Die Grünen forderte die Sprecherin des Kreisvorstands Potsdam einen Personalschlüssel von 1:3-4 für die Krippenkinder und 1:6-7 für die Vorschulkinder. [mehr]

14.10.2008

Bündnisgrüne fordern Umsetzung des Integrationskonzeptes und Schließung des Asylbewerberheimes Lerchensteig

Anlässlich des heutigen PNN-Berichtes, nach dem die Potsdamer Verwaltung offensichtlich von dem Ziel abrückt, das Asylbewerberheim am Lerchensteig zu schließen, kritisiert MARIE LUISE VON HALEM, stellvertr. Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen: Nur weil die neue Stadtverordnetenversammlung sich noch nicht konstituiert hat, kann die Stadtverwaltung nicht handeln wie ein Jugendlicher mit sturmfreier Bude. Sich über das Votum der Abgeordneten hinweg zu setzen, bedeutet einerseits die Fortführung der unwürdigen Unterbringung am Lerchensteig und andererseits eine Verhöhnung sowohl der Stadtverordneten als auch all derer, die sich ehrenamtlich mit viel Engagement an der Erstellung des Integrationskonzeptes beteiligt haben. Bürgerschaftliches Engagement kann wirkungsvoller kaum zerstört werden.

Der jetzige Heimstandort Lerchensteig liegt außerhalb der Stadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen. In der Vergangenheit wurde mehrfach gefordert, zugunsten einer bedarfsgerechten Unterbringung in Wohnungen auf die Heimunterbringung zu verzichten. Soziale und kulturelle Infrastruktur sollte im Wohnumfeld vorhanden sein. Deshalb formu-liert das im Sommer beschlossene Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam ein klares Ziel: Der jetzige Standort Lerchensteig soll zugunsten integrationspolitisch sinnvollerer Lösungen aufgegeben werden. [mehr]

07.10.2008

Bündnisgrüne wählen Schüler und von Halem an Fraktionsspitze

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Stadtverordnetenversammlung Potsdam hat PETER SCHÜLER einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Schüler hatte die Fraktion bereits in den vergangenen fünf Jahren geführt.

Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende wurde die neu in die Stadtverordnetenversammlung gewählte MARIE LUISE VON HALEM ebenfalls einstimmig gewählt.

 

[mehr]

25.09.2008

Bündnisgrüne gegen (Stummel-)ISES und Havelspange

Die Linke bringt Havelspange wieder ins Spiel

Angesichts der Aussagen aus SPD und Der Linken bekräftigen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ihre Ablehnung zu Projekten wie der Innerstädtischen Entlastungsstraße (ISES) und der Havelspange über den Templiner See als Teil der so genannten Netzverknüpfung.

„Wer neue Straßen baut, wird weiteren Verkehr ernten", sagt NILS NABER, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam und Spitzenkandidat in Babelsberg, Zentrum Ost und der südlichen Innenstadt.

Im Rededuell mit Oberbürgermeister Jann Jakobs hatte der Fraktionsvorsitzende der Linken Hans-Jürgen Scharfenberg eine Prüfung der Havelspange als mögliche Option zur Verkehrsentlastung in Potsdam wieder ins Spiel gebracht. Die Spitzenkandidatin für die Potsdamer Innenstadt und Landtagsabgeordnete der Linken Anita Tack lehnt die Havelspange ab.

„Die Linke hat keine klaren verkehrspolitischen Positionen. Sie eiert herum. Der SPD-Vorschlag der Stummel-ISES ist auch ein untauglicher Versuch, zur Verkehrsentlastung auf der Langen Brücke beizutragen. Wer Autoverkehr aus der Stadt haben will, muss Radverkehr sowie Bus und Bahn attraktiver machen und nicht neue Straßen bauen!

Diese Debatte ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt denkbar ungünstig, weil Anwohner und Verkehrsteilnehmer eine Extremsituation erleben. Erst nach Fertigstellung beider Brücken und einer Verbesserung der Verkehrsleitsysteme lässt sich die Verkehrssituation beurteilen." [mehr]

Polit-Talk mit Marie Luise

07.09.2010
Club 18 (Pietschkerstraße 50)

Polittalk im Club 18

07.09.2010
mit Marie Luise von Halem
Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
Meine Kampagne: GENKARTOFFEL? KOMMT NICHT IN DIE TÜTE!

GRUENE.DE News

Joachim Gauck freut sich darüber, dass mit seiner Kandidatur Fragen nach Orientierung aufgeworfen worden sind. Die Grünen würdigen die Präsidentenwahl als "guten Tag für die Demokratie".

Kategorie: Partei

Grüne Wahlfrauen und -männer Martina Gedeck, Sönke Wortmann und Nina Hoss über die heutige Wahl des Bundespräsidenten.

Kategorie: Partei

Am 4. Juni stellten SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ihren gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vor.
</p class=

In der Bundespressekonferenz betonte Joachim Gauck: „Darum möchte ich gerne, dass mit meiner Kandidatur Folgendes deutlich wird: In diesem Land gibt es nicht nur etablierte und gewählte und berufene Instanzen und Politiker, die diese Demokratie gestalten, bewahren, schützen und verteidigen. Sondern neben diesen und ihren Parteien gibt es Netzwerke engagierter Bürger.“

Schnell zeigte sich, wie recht Joachim Gauck mit diesen Worten hatte, und es wuchsen Unterstützerinitiativen wie die vom FDP-Mann Christoph Giesa gegründete Facebook-Gruppe „Joachim Gauck als Präsident“.

Eine andere Gruppe forderte mit dem Slogan „Gebt die Wahl frei!“ eine freie Wahl des Bundespräsidenten und sammelte Unterschriften.

Knapp 1.300 Menschen zeigten auf der Seite www.mein-praesident.de Gesicht für Joachim Gauck und begründeten ihre Unterstützung für den Präsidentschaftskandidaten.

Joachim Gauck wurde getragen von einer großen Welle der Sympathie, die nicht zuletzt auch an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama erinnerte.

Selbst auf Angela Merkels Kanzleramt prangte eines Nachts die Forderung nach einer freien Wahl des Bundespräsidenten.

Bei dem großen Unterstützerfest im Radialsystem kamen am 25. Juni viele Bürgerinnen und Bürger mit Joachim Gaucks ins persönliche Gespräch, und Künstler wie Bastian Sick und Ursula Mohn sprachen sich in aller Deutlichkeit für einen Bundespräsidenten Joachim Gauck aus. (Foto: Mike Busse)

Höhepunkt in den letzten drei Wochen war die Rede von Joachim Gauck im Deutschen Theater. Er sprach über sein Leben, seine Ideale, Bürgersinn in allen Schichten und Menschen, die nach ihren Möglichkeiten den Staat tragen.

Nicht wenige der Anwesenden bewegten seine Worte so sehr, dass sie Tränen in den Augen hatten. Die Süddeutsche Zeitung titelte „Gauck spricht wie ein Präsident“.

Auch DER SPIEGEL titelte unter einem Bild von Joachim Gauck: Der bessere Präsident.

Joachim Gauck betonte von Anfang an, dass seine Chancen auf des Amt des Bundespräsidenten rechnerisch sehr gering sind: „Und ich trete aus der Mitte dieser Bevölkerung an, nicht weil ich unbedingt ein Amt anstrebe. Ich werde es annehmen, um Verantwortung zu tragen, wenn andere der Meinung sind. Aber ich werde auch ohne dieses Amt Teil jener Bevölkerung sein, die neben unseren Politikern sagt: Das ist unsere Demokratie, das ist unsere Freiheit.“

Doch die Wahl ist nicht die der Bevölkerung, und die Bundesversammlung hat Christian Wulff gewählt. Für die nächsten fünf Jahre ist er Deutschlands Bundespräsident und ihm ist eine gute Hand für dieses Amt zu wünschen." width="160" />

Christian Wulff wurde am 30. Juni 2010 von der 14. Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt. Wir blicken auf drei Wochen zurück, in denen Kandidat Joachim Gauck die Herzen und Köpfe der Menschen erreichte.

Kategorie: Partei

 
drucken
|
verschicken
|
speichern