Die Potsdamer Bündnisgrünen haben bei ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag zwei Vorstandsposten nachgewählt: Neue Schatzmeisterin des Kreisverbandes ist die Texterin INGE NAUNDORF aus Babelsberg. Als neuer Beisitzer im Kreisvorstand wurde JENS DÖRSCHEL, Referent im Bundestag, gewählt.
Die bisherige Schatzmeisterin Gabi Nabbefeld hatte sich aus persönlichen Gründen zurückgezogen. Gemeinsam mit den Vorsitzenden Eva Benirschke und Nils Naber sowie dem Beisitzer Andreas Menzel wollen die neuen Vorstandsmitglieder mit einer vergrößerten Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung weitere grüne Akzente in Potsdam zu setzen.
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NILS NABER, Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Babelsberg, Zentrum Ost und der südlichen Innenstadt kritisiert die Plakatierungen der FDP an Bäumen in Babelsberg. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden insbesondere in der Rudolf-Breitscheid-Straße FDP-Plakate mit Kabelbindern an jungen Bäumen angebracht.
„Die scharfkantigen Kabelbinder beschädigen die dünne Rinde der Bäume. Pilzinfektionen oder Fäulnis können so schneller angreifen" sagt Naber. „Ich fordere die Liberalen auf, die Plakate umgehend wieder zu entfernen!"
Auch das Bürgerbündnis hatte in diesem Wahlkampf Plakate an Bäumen im Stadtgebiet angebracht. Die Stadtverwaltung hatte die Wählervereinigung aufgefordert, sie wieder zu entfernen. ...
Banner der Bündnisgrünen „NAZIS? Nein danke!“ wird am Brandenburger Tor enthüllt
Nils Naber und Marie Luise von Halem vor dem Plakat am Luisenplatz
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam rufen die Potsdamerinnen und Potsdamer dazu auf am Samstag ab 11.00 Uhr gemeinsam ein Zeichen gegen Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung zu setzen.
Die Potsdamer Bündnisgrünen werden sich am Samstag unter anderem mit Transparenten, Infomaterialien und einer Fußballmannschaft an der „Meile der Demokratie“ beteiligen.
Als Zeichen gegen die Vereinnahmung des Luisenplatzes durch die Rechten wird ein Banner von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit der Aufschrift „NAZIS? Nein danke!“ am Brandenburger Tor befestigt. ...
Die Kommunalwahlkandidaten PETER SCHÜLER und TOBIAS EDLING haben heute in Potsdam am Brauhausberg in Höhe der Schwimmhalle die erste Tramphaltestelle in Deutschland eröffnet.
Das Schild was den Platz für Tramper ausweist, stellt allerdings vorerst ein Provisorium dar. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Potsdam werden nach der Kommunalwahl noch einmal einen Antrag für eine befestigte Tramphaltestelle in die Stadtverordnetenversammlung einbringen. In den Niederlanden ist die Errungenschaft für entspanntes Reisen zu geringen Kosten bereits fast flächendeckend vorhanden.
Für die Potsdamer Tramphaltestelle ist die Nähe zum Potsdamer Hauptbahnhof ist wichtig. So bietet sich die Möglichkeit für Tramper in Richtung Autobahn nach Michendorf zu gelangen.
Auf Initiative von Potsdamer Studierenden und Mitgliedern der Grünen Jugend setzten sich die Potsdamer Bündnisgrünen bereits in der vergangenen Legislaturperiode für die Errich-tung der ersten Tramphaltestelle in Deutschland ein. Der Antrag wurde von der Stadtverord-netenversammlung abgelehnt. Das Verkehrsministerium zeigte sich dem Vorhaben gegen-über aufgeschlossen, nur die Potsdamer Stadtverwaltung blockierte mit der Begründung, es gäbe kein Schild dafür. Jetzt gibt es eins.
Presseberichte über die bisherigen Bemühungen finden Sie hier:
Artikel zu Potsdam in der Märkischen Allgemeinen vom 18. September 2008 http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11238673/62249/Zwei_Studenten_kaempfen_fuer_eine_Tramper_Haltestelle_an.html
Artikel in „Die Zeit" vom 31. Juli 2008
http://www.zeit.de/2008/32/Interview-Trampen
Spiegel-Online vom 27. Jan. 2007 http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,462618,00.html ...
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen das Radverkehrskonzept Potsdam vollständig umsetzen. Sie treten dafür ein, in den kommenden 8 Jahren die notwendige jährliche Summe von 800.000 Euro in die städtischen Haushalte einzustellen. Im laufenden Haushaltsjahr 2008 sind knapp 100.000 Euro für den Ausbau des Radwegenetzes vorgesehen.
„Im Wahlkampf haben sich viele zum Fahrradverkehr bekannt. Mal sehen, was davon übrig bleibt, wenn es ums Geld geht" sagt NILS NABER, Sprecher des Kreisverbandes.
EVA BENIRSCHKE, Sprecherin des Kreisverband sieht „dringenden Handlungsbedarf". „Schließlich verunglücken nirgends in Deutschlands so viele Kinder mit dem Fahrrad, wie in Potsdam."
„Wer den Radverkehr fördern will, muss allerdings auch den Autoverkehr einschränken. Dahingehend gibt es bisher keine Pläne der Stadtverwaltung." Um Fahrradverkehr sicherer zu machen, könnten laut Benirschke sofort und ohne große Kosten mehr Tempo 30 Straßen eingerichtet werden, z.B. in der Behlertstr.
Oft müssten sich die Fahrradfahrer entlang von Straßen, die schmalen Gehwege mit den Fußgängern teilen. Das sei nicht Sinn der Sache. Beispielsweise der Ausbau des Radwegs in der Zeppelinstraße auf der Fahrbahn muss zügig beginnen.
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Der dritte Brand im Integrationsgarten am Schlaatz sollte Anlass sein, über die Erneuerung des Sachschadens hinaus eine Fortsetzung der Debatte über die Ursachen der Zerstörung zu fordern, äußert MARIE LUISE VON HALEM, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Potsdams Wahlkreis IV, zu dem auch der Schlaatz gehört. Wir begrüßen die bestehenden Stadteilinitiativen im Schlaatz, die einen wichtigen Beitrag zu tolerantem nachbarschaftlichen Miteinander leisten. Gleichzeitig fordern wir alle Akteure auf, deutliche Zeichen gegen Intoleranz und Gewalt zu setzen.
Parallel dazu werden wir Bündnisgrüne uns auch am kommenden Sonntag ab 10 Uhr an den Aufräumarbeiten sowie an den Spendenaufrufen beteiligen. Wir wollen klar machen, dass der Fortbestand des Integrationsgartens am Schlaatz für uns außer Frage steht.
Wie berichtet, hatte am frühen Sonntagmorgen ein Feuer im Integrationsgarten eine Laube mit Geräteschuppen zerstört. Brandstiftung wird für wahrscheinlich gehalten. Bei den früheren Bränden sind nie Täter gefasst worden. ...












