Grün wächst, Deutschland siegt: Parteitag ein voller Erfolg!
37 bündnisgrüne Delegierte diskutierten am Samstag, 03. Juli, auf unserem kleinen Parteitag in Woltersdorf über nachhaltige Wirtschafts- und Haushaltspolitik in Brandenburg. Gleich sieben Anträge wurden eingereicht und beschlossen: Rekord für ei... [mehr]
Von Halem: „Stadtwerke rekommunalisieren“
Angesichts der Diskussion, um die Ausrichtung der Stadtwerke Potsdam plädiert die Oberbürgermeisterkandidatin MARIE LUISE VON HALEM von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN dafür eine Rekommunalisierung zu prüfen. Das Stadt soll dies als mittelfristiges Ziel anstreben.
„Auch wir üben Kritik an der Transparenz von Entscheidungen im Unternehmen und dem Umfang des Stadtwerkefestes. Wir ziehen aber andere Schlüsse als die FDP. Atom- und Kohlestromanbieter wie Vattenfall oder Flexstrom sind keine Alternative. Stadtwerke sind wichtige Partner der Kommunen. Aber sie müssen eine ökologische, bürgernahe und transparente Politik verfolgen", so von Halem.
Bündnisgrünes Programm zur Wahl der Oberbürgermeisterin in Potsdam am 19. September 2010
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen Potsdam als attraktive, ökologische, demokratische und soziale Stadt, in der die Menschen gerne leben. Dafür bietet das einzigartige Kultur- und Naturerbe der Stadt ideale Voraussetzungen. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich Investitionen in soziale Infrastruktur, in die Bildung unserer Kinder, in Energieeinsparung und in eine attraktive Stadt auszahlen und Potsdam in Zukunft noch lebenswerter machen.
Nachhaltige Stadtentwicklung heißt für uns, das Erbe der Bürgerbewegung zu bewahren, die Stadt behutsam weiterzuentwickeln und weit in die Zukunft zu denken.[mehr]
Vorrang für Radverkehr in Potsdam durchsetzen
„ Der Radverkehr muss in Potsdam an Kreuzungen zukünftig einen Vorrang bekommen wie Bus und Bahn", so kommentiert der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nils Naber, die Vorstellung der Radverkehrsmaßnahmen 2010 in Potsdam. Der vorgelegte Maßnahmenkatalog weise in die richtige Richtung. „Ich freue mich, dass es endlich losgeht. Es soll ein durchgängiges, leistungsfähiges Routensystem entstehen, dass Potsdam endgültig zur einer Fahrradstadt macht, wie das westfälische Münster. Das ist angewandter Klimaschutz."[mehr]
Bündnisgrüne: Gartenstadt Drewitz ist Riesenchance
„Das Konzept für eine Gartenstadt Drewitz ist eine große Chance für Drewitz." Das haben nach Überzeugung des Kreisvorsitzenden der Potsdamer Bündnisgrünen, Jens Dörschel, die Vorträge und die Diskussion zum Gartenstadt-Konzept bei der letzten Mitgliederversammlung der Potsdamer Bündnisgrünen gezeigt. „Denn bei der Gartenstadt Drewitz geht es neben der energetischen Sanierung vor allem auch um eine deutliche Aufwertung des öffentlichen Raumes. Nicht zuletzt sollen aus ca. 950 neue Wohnungen entstehen, die in Potsdam dringend gebraucht werden."[mehr]
Erneuerbare Energien ja, aber bitte nicht in meinem Vorgarten
Zu: Solarpark schrumpft auf 44 Hektar (Märkische Allgemeine, 08.06.2010 / S. 14)
- Erneuerbare Energien ja, aber bitte nicht in meinem Vorgarten -
Zu diesem einvernehmlichen Ergebnis kommen die Ortsbeiräte Uetz-Paaren, Satzkorn und Marquardt. Schon die zurückliegende Diskussion um Windkraft-Vorranggebiete auf Potsdamer Boden zeigte, welch fadenscheinige Argumente die Vertreter der nordwestlichen Ortsteile verwenden, um den Einsatz erneuerbarer Energien zu ver- und behindern. Dabei wird die mittlerweile von Seiten der Bedenkenträger borniert geführte Debatte immer grotesker. Wenn ein Stadtverordneter Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlagen mit giftigen Hausmülldeponien vergleicht, zeugt dies schon von einer gehörigen Portion Ignoranz. Es stellt sich die Frage, warum die Ortsbeiräte erst nach der öffentlichen Sondersitzung zu den B-Plan Änderungen den Einsatz von schwermetallhaltigen PV-Modulen kritisiert haben, obwohl diese Module für die geplante PV-Freiflächenanlage gar nicht vorgesehen sind?













